Afrikanische Fahrstunde, Kapitel Sonderfahrten: Überland und Nacht

Liebe Leser!

Heute möchte ich euch einen Einblick in meinen Arbeitsalltag geben. Inzwischen habe ich schon mehrfach die Frage gestellt bekommen, warum ich denn da mit Hemd und Hose im Büro herumsitzen würde, wo ich doch hierher gekommen sei, um richtig mit anzupacken. 🙂 Auch seht ihr auf den Bildern, dass Anthony und Erick, meine beiden Kollegen hier im Büro, sogar meist in Krawatte bei der Arbeit im Büro sind. Aber keine Sorge, hier wird auch wirklich was geschafft und heute wird es auch etwas rustikalere Bilder geben! 🙂

Das Büro hier in Lilongwe vertritt die Organisation NACRO (dazu später mehr) in Malawi. Von hier aus werden alle Projekte in Malawi koordiniert. Anthony ist der sog. Country Programs Manager, also der Hauptverantwortliche für die Projektarbeit in Malawi. Erick ist für die Buchhaltung zuständig und arbeitet ebenso in den Projekten.

Malawi wird in die nördliche Region um die Stadt Mzuzu, in die Zentralregion um die Hauptstadt Lilongwe und in die südliche Region um Blantyre, die größte Stadt des Landes, unterteilt. In den letzten Tagen waren wir, Anthony und ich, für eines der Projekte im Norden des Landes unterwegs. Erick blieb währenddessen in Lilongwe, weil er sich um die Auditoren von KPMG kümmern musste, die einige Tage bei uns im Büro waren, um die Wirtschaftsprüfung für 2017 vorzunehmen.

Mzuzu ist ca. 300 Kilometer von Lilongwe entfernt – drei Stunden Autofahrt, sollte man meinen, wenn man aus Deutschland kommt und unsere Autobahnen und Straßen allgemein gewohnt ist. Die Fahrt dauert hier jedoch regulär fünf bis sechs Stunden, je nach Verkehr, Wetter und wie oft und lang man Pausen macht. Am Mittwochnachmittag der vorletzten Woche machte ich mich also zusammen mit Anthony und unserem himmelblauen Toyota Hilux Pickup, Baujahr 2004, knapp 400.000 km auf dem Tacho, von Lilongwe in Richtung Mzuzu auf. Nachdem Anthony sich in den Tagen davor bei einigen kürzeren Fahrten innerhalb der Stadt davon überzeugt hatte, dass ich einigermaßen fahren kann, hat er sich entspannt auf den Beifahrersitz gesetzt und mir den Schlüssel in die Hand gedrückt. Nachfolgend, und bevor es an die Berichterstattung aus meiner ersten Felderfahrung in der Projektarbeit geht, hier nun meine Erlebnisse einer etwas anderen Reise.

Nachdem wir uns durch den beginnenden Feierabendverkehr aus Lilongwe heraus gequält hatten, trat ich also meine erste Überlandfahrt durch Malawi an. Die Straßen, die die größeren Städte miteinander verbinden, ähneln unseren Landstraßen. Autobahnen oder Bundesstraßen gibt es nicht, zumindest hab ich noch keine gesehen, geschweige denn befahren. Für unsere Gewohnheit auffällig ist wieder einmal, dass über die gesamte Strecke hinweg neben Autos, Lkws und ein paar Motorrädern, auch hier quasi immer Fußgänger und Fahrradfahrer am Straßenrand unterwegs sind. Wahrscheinlich übertreibe ich jetzt etwas, aber gefühlt gibt es keinen Kilometer, ohne dass man Menschen am Fahrbahnrand passiert.
Die Straßen sind von Schlaglöchern übersäht, teilweise einen halben Meter im Durchmesser und schätzungsweise bis zu 20 Zentimeter tief. Für jedes einzelne dieser Schlaglöcher würde in Deutschland die entsprechende Straße umgehend gesperrt und erst wieder freigegeben werden, wenn die Löcher fachgerecht beseitigt wurden. Zu den Fußgängern und Fahrradfahrern, denen man mit ausreichendem Sicherheitsabstand auszuweichen versucht, kommen nun also auch noch die Schlaglöcher hinzu, deren Durchfahren man tunlichst zu vermeiden versucht. In Kombination mit dem regen Gegenverkehr, der auf seiner Seite dasselbe versucht, wird die Überlandfahrt zum echten Afrikaabenteuer für Europäer und garantiert nicht langweilig! 🙂 Immer wieder einmal ergibt die Abwägung zwischen „Fußgänger“, „Fahrradfahrer“, „Gegenverkehr“ oder „Schlagloch“ dann Letzteres, sodass man es nicht immer verhindern kann, doch einmal voll durch eines der tiefen Krater hindurchzurumpeln – schon hier war ich richtig froh, mit solch einem Fahrzeug unterwegs zu sein, bei dem dann nicht direkt die Achse bricht oder der Schweller abreißt.
Eine weitere Besonderheit, die mir während der Fahrt auffiel: Immer wieder kommt man – wie bei uns daheim auf der Landstraße eben auch – durch besiedelte Gebiete. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handele sich um Ortschaften. Bei genauerem Hinschauen habe ich jedoch erkannt, dass es eigentlich ausschließlich Geschäfte, Läden, Imbisse, etc. waren. Anthony erklärte mir, dass dies sog. Trading Centers, also Handelsplätze seien. Orte und Städte, wie wir das entlang längerer Routen auf der Landstraße kennen, gibt es hier nur sehr selten. Die Trading Centers hingegen durchfährt man recht häufig. Die ländliche Bevölkerung lebt eben in vielen kleinen Dörfern, die über das ganze Land verstreut sind – die Trading Centers dienen der Versorgung der Menschen. Dies erklärte für mich auch, warum auch überland überall Menschen ohne (Kraft-)Fahrzeug auf der Straße unterwegs sind.
Das Weg-Zeit-Gefühl aufgrund der doch stark unterschiedlichen Fortbewegung hier, verglichen mit dem, was ich gewohnt war, verloren, sehnte ich mich immer wieder nach einem Verkehrsschild, das mir hätte sagen können, wie weit es noch war bis Mzuzu, gemäß „Wann simmer da?“. Es gab aber auf der gesamten Strecke zwischen Lilongwe und Mzuzu kein einziges Straßenschild, das die verbleibende Entfernung zu unserem Fahrtziel angezeigt hätte! Ich erinnere mich an nur ein Schild, das eine Abzweigung zu einem anderen Ort anzeigte, mehr nicht. Anthony erklärte mir auf meine verwunderte Frage hin, dass es einmal Verkehrsschilder gegeben habe, dass diese aber von der umliegend wohnenden Bevölkerung abmontiert worden seien, da sich Verkehrsschilder aufgrund ihrer Beschaffenheit – dünnes Blech eben – wunderbar als Baumaterial eigneten. Einerseits zum Lachen, andererseits auch nachdenklich machend, zeigt es doch, in welchen Verhältnissen die Menschen hier leben.
Immer wieder nähert man sich Polizeikontrollen, die mit „Slow down“-Schildern (diese sind meist noch vorhanden) oder Bodenrillen angekündigt werden. Entweder handelt es sich um Routineverkehrskontrollen oder um Kontrollen der Einwanderungsbehörde. Die Straße ist dann beidseitig durch Schranken, ehemalige Ölfässer mit Polizeiaufschrift oder Hütchen blockiert. Meist sind die Blockaden von mehreren Polizisten besetzt, teilweise in Tarnuniform und mit Maschinengewehr ausgerüstet. Die Kontrollen zielen offenbar größtenteils auf Güter transportierende Fahrzeuge ab; auf der ganzen Fahrt nach Mzuzu wurden wir immer durch gewunken, bei der Rückfahrt wurden wir einmal kontrolliert. Anthony meinte, die Polizisten hätten ein gutes Gespür dafür, welche Fahrzeuge sie kontrollieren und welche nicht. Außerdem erzählte er mir, dass ein Polizist im Monat nicht mehr als umgerechnet ca. 100 Euro verdiene. Nicht zuletzt deswegen sei Korruption, unter anderem bei Staatsangestellten, ein großes Problem. Mir fiel auf, dass auf den Barrikaden teilweise geschrieben steht, von welchem Unternehmen die jeweilige Barrikade gespendet wurde, also bspw. „Gespendet von Firma XY“ – das gab mir wieder zu denken. Die kleinen Häuschen, die den Straßenblockaden häufig angegliedert sind, stellen den Arbeitsplatz der diensthabenden Beamten dar. Die Häuschen sind weder mit Toilette oder fließend Wasser, noch mit Strom ausgestattet. Die Polizisten müssen ihre Notdurft während des Dienstes demnach im Freien verrichten, oder aber in einem der angrenzenden Dörfer, von wo sie manches Mal auch mit Essen versorgt werden.
Nachdem ich die Überlandfahrt als solche für meine Begriffe recht gut überstanden hatte, wurde es irgendwann, gegen 18 Uhr, langsam aber sicher dunkel. Ich schaltete das Licht ein, zu meiner Überraschung brachte dies jedoch nicht den für mich erwarteten Effekt, dadurch besser im Dunkeln zu sehen. Die Scheinwerfer der hiesigen Fahrzeuge sind häufig trüb, wobei ich noch nicht sicher herausgefunden habe, woran das liegt. Entweder sind sie über die Zeit hinweg undicht geworden und von innen angelaufen, häufig aber auch von außen „aufgeraut“. Dies zusammen mit wahrscheinlich nicht mehr den besten Glühlampen hat bei unserem Pickup jedenfalls zu einer recht bescheidenen Lichtausbeute geführt. Die am frontseitig montierten Bullenfänger angebrachten zusätzlichen Scheinwerfer zeigten für meinen Geschmack ebenfalls recht wenig Wirkung. Hinzu kam noch, dass die Frontscheibe von innen stark verschmiert ist – je weniger ich sah, umso mehr fragte ich mich warum eigentlich. Wenn der Gegenverkehr mit Fernlicht entgegen kam, welches hier häufig einfach dauerhaft betrieben wird (wahrscheinlich, weil es den anderen Fahrern mit ihrem eigenen Licht ähnlich geht, wie es mir erging), habe ich praktisch nichts mehr gesehen, es hat sich so angefühlt, als würde einem direkt eine Taschenlampe ins Gesicht gehalten werden. Nach einigen Minuten des Versuchs, mich an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen, habe ich aus Liebe zu meinem und Anthonys Leben entschieden, dass das Abenteuer hier ein Ende haben sollte, fuhr rechts, äh links ran und überließ Anthony das Steuer. Dieser hat mein Aufgeben herzlich lachend quittiert und sich an die Weiterfahrt gemacht, als ob nichts gewesen wäre. Das folgende Video zeigt einen Teil unserer spannenden nächtlichen Fahrt. Nach einer Weile des Unverständnisses darüber, wie man unter diesen Umständen fahren konnte, übermannte mich die Müdigkeit als Ergebnis der Anstrengung der letzten Stunden Fahrt, wahrscheinlich in Kombination mit meiner Malariaprophylaxe, und ich schlief ein halbes Stündchen, darauf vertrauend, dass Anthony uns schon sicher ans Ziel bringen würde. Wir hatten noch ca. zwei Stunden Fahrt vor uns, die Anthony, der erstens die hiesigen Verhältnisse gewohnt ist und zweitens die Strecke Lilongwe-Mzuzu schon etliche Male zuvor gefahren war, ohne Weiteres meisterte.

Gegen 20:30 Uhr erreichten wir also schließlich gesund und (alle Passagiere wieder einigermaßen) munter die zentrale Stadt im Norden, Mzuzu. Das Landesbüro unserer Organisation hatte bis im Oktober vergangenen Jahres hier seinen Sitz, bevor es dann in die Hauptstadt, nach Lilongwe, verlegt wurde. Wir brauchten nun noch eine Unterkunft – diese suchten wir kurzfristig und spontan, wir hatten nicht reserviert. Anthony hatte sich zuvor mit Erick abgestimmt und es gab ein, zwei Lodges, die wir ansteuern wollten. Bei der ersten angekommen, ergab das Gespräch, das Anthony mit dem Torwächter auf Tumbuka, der offiziellen Sprache im Norden, führte, dass nur noch ein Zimmer frei war. Wir fuhren also ein paar Meter weiter zur nächsten Lodge, wo genug Raum in der Herberge für uns beide war.
Im Auftrag der Hilfsorganisation unterwegs und den Spendengeldern verpflichtet, entschieden wir uns für die kleinere und damit günstigere der angebotenen Zimmerkategorien. Eine Übernachtung inkl. Frühstück kostete 15.000 Kwacha, also umgerechnet etwa 17 Euro. Wir bezogen die Zimmer, ich bereitete direkt mein Bett für die Nacht vor, indem ich das an der Decke baumelnde Moskitonetz über das Bett breitete und feinsäuberlich ringsherum unter die Matratze stopfte. Nach dem einer Wiedergeburt gleichenden Gefühl des kühlen Wassers der Dusche trafen Anthony und ich uns in dem an die Lodge angegliederten Restaurant, um uns nach der kräftezehrenden Fahrt zu stärken. Auf der Speisekarte entdeckte ich unter anderem „hybrid chicken“ und „local chicken“ und ließ mir von der freundlichen Kellnerin – Sarah Smart – und Anthony erklären, was es damit auf sich hatte. Hybrid chicken entspricht demnach dem Sechs-Wochen-Turbohähnchen, das wir auch von zu Hause her kennen. Das local chicken hingegen ist eine heimische Hühnersorte mit fleckigem Gefieder und die Tiere dürfen fröhlich umherlaufend ihr etwas längeres Hühnerleben genießen – bevor sie dann schließlich auch geschlachtet werden. Natürlich (!) entschied ich mich – entgegen der Empfehlungen der Kellnerin – für das lokale Huhn. Anthony meinte auch, dass das andere wahrscheinlich besser sei, aber ich solle das heimische ruhig einmal probieren. Ich hätte auf Sarah Smart hören sollen, das Fleisch war leider wirklich sehr sehr hart. Ich erinnerte mich an einen Kommentar des heimischen RTL2-Stars Christian Rach, der einmal die Beschwerden der Gäste in einem seiner Restaurants über zu zähes Hühnerfleisch konterte: Es sei schlichtweg nicht „normal“ im Sinn von tiergerecht, dass das Fleisch auf der Zunge zerfalle, da dies eben nur bei den Sechs-Wochen-Baby-Hühnchen der Fall sei, die sich noch nie groß bewegt und entsprechend kein Muskelfleisch entwickelt hätten. Ich war mir trotzdem sicher, dass man das local chicken noch ein bisschen zarter hätte hinbekommen können, beispielsweise mit einem schönen urdeutschen Römertopf. 😉 Erfahrung gemacht, Hunger gestillt, bereit fürs Bett – am nächsten Tag sollte es früh losgehen – nun mit der „richtigen“ Arbeit“!

Fortsetzung folgt.

1.811 Kommentare

  1. Hallo Holger, schöner Bericht. Die meisten Orte kenn ich. Kannst Du mal in Mzuzu nach Heiner Kamphausen fragen? Der ist lokal recht bekannt (Spitzname Hyena), meldet sich aber leider nicht mehr bei mir. Und falls du mal in Lilongwe ein Bier trinken willst – ich war immer im Kiboko Camp, das recht gemütlich ist.

    So Long, Micha

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